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Sa - 15:30 Uhr
09.01.16

Jenfeld-Haus
Hamburg


John Cage
Living Room Music
1. To begin
2. Story
3. Melody
4. End

Caleb Burhans
Time to spare

Maria Bulgakova / Radar Ensemble
Groove-Werkstatt
Matthew Burtner
Sxueak

Maria Bulgakova Stimme
Daniel Sorour Cello
Nora-Louise Müller Klarinette
Jonathan Shapiro Schlagzeug
Moderator Sebastian Dunkelberg
Dr. Sound Georg Münzel
Konzeptmitarbeit und Dialoge Angela Gerrits
Sound und Technik Mirko Heil


Sa - 20:00 Uhr
23.01.16

Essigfabrik
Kanalstraße 26-28
23552 Lübeck
www.essigfabrik-luebeck.de
www.klangrauschen.com


Mit einem “klassischen” Portraitkonzert begibt sich RADAR ensemble auf die Klang-Spuren zweier der bedeutendsten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts. Diese führen bei György Ligeti mit dem berühmten Horntrio (eine Hommage an Johannes Brahms) und Werken für Cembalo und Klavier in die Bereiche von Polyrhythmik, naturreinen Intervallen und purer Musizierfreude. Iannis Xenakis, der sich ebenso sehr mit Komposition wie mit Architektur und Mathematik beschäftigte, bezieht Elemente aus der klassischen griechischen Literatur und Theater in seine moderne Klangarchitektur ein. Von ihm erklingt Musik für Schlagzeug, Violine und Klavier.

Es musizieren:

Vera Katharina Schmidt - Violine
Daniel Costello - Horn
Ninon Gloger - Klavier
Jonathan Shapiro - Schlagzeug

Programm:

Iannis Xenakis (1922-2001) – Psappha (1975) für Perkussion Solo
György Ligeti (1923-2006) – Hungarian Rock (1978) für Cembalo Solo
Iannis Xenakis (1922-2001) – Dikhtas (1979) für Violine und Klavier

--- pause ---

Iannis Xenakis (1922-2001) – Oopha (1989) für Cembalo und Perkussion
György Ligeti (1923-2006) – Trio „Hommage à Brahms“ (1982) für Violine, Horn und Klavier

Sa - 20:00 Uhr
14.05.16

Essigfabrik
Kanalstraße 26-28
23552 Lübeck
www.essigfabrik-luebeck.de
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Das Konzert-Experiment, bei dem “klassische” Neue Musik auf eine Vielfalt der Avantgarde-Pop-Kultur prallt, kombiniert Stücke von Samir Odeh-Tamimi, Fabian Levy, Helmut Oehring, Francesco Filidei, und Luther Adams mit Improvisationen des Ensembles. Die fünf Performer von RADAR (Saxophon, Kontrabass, Akkordeon, Klavier und Schlagzeug) starten dabei eine Reise in die Welt des kollektiven Erfindungsgeistes.

Es musizieren:

Martin Posegga - Saxophon
Ninon Gloger - Klavier
Felix Kroll - Akkordeon
John Eckhardt - Kontrabass
Jonathan Shapiro - Schlagzeug

Sa - 20:00 Uhr
25.06.16

Essigfabrik
Kanalstraße 26-28
23552 Lübeck
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Frauen auf dem Vormarsch!

In der aktuellen Musikszene spielt das Schaffen von Komponistinnen eine große Rolle. Dennoch werden komponierende Frauen immer noch übersehen. Überhört. Von den komponierenden Männern aus den Konzertprogrammen verdrängt.

Immer mehr Frauen gehen das Wagnis ein, sich komplett dem künstlerischen Schaffen von Musik zu verschreiben. RADAR ensemble widmet diesen modernen und fesselnden Frauen nun ein ganzes Konzertprogramm und spannt dabei den Bogen von etablierten Komponistinnen wie Younghi Pagh-Paan und Annette Schlünz zu Newcomern wie Naomi Pinnock.


Younghi Pagh-Paan, die 1974 aus Südkorea für Kompositionsstudien nach Deutschland kam, kann ein Vorbild für den erfolgreichen Weg komponierender Frauen sein. Mit der Berufung an die Hochschule für Künste Bremen, wo sie bis zu ihrer Emeritierung 2011 eine Professur innehatte, fand sie Eingang in und Einfluss auf einen stark männlich dominierten Kosmos. Dabei blieb sie stets ihrem persönlichen und kulturellen Hintergrund treu: “Ich möchte mich … auf eines verlassen können: Dass ich keine Musik schreiben werde, die mich von dem entfernt, was mir als Wurzel unserer Kultur bis heute innewohnt.“


Weitere Komponistinnen, die im Konzert präsentiert werden, sind Iris ter Schiphorst und Annie Gosfield, die als Performance-Künstlerin vom BBC auch als “a one woman Hadron collider” beschrieben wurde, also als “leistungsstärkster, weiblicher Teilchenbeschleuniger der Erde”. Zudem Patricia Alessandrini, deren multimedialen, theatralischen und kollaborativen Werke sich oftmals mit sozialen und politischen Inhalten befassen. Wir schätzen uns weiterhin glücklich, mit Maria Bulgakova eine in Lübeck lebende Komponistin zu präsentieren, die nach ihrer Ausbildung in Moskau ihre Kompositionsstudien bei Dieter Mack an der Musikhochschule Lübeck abrundete und heute als Sängerin und Komponistin vielfältig tätig ist.


Es musizieren Nora-Louise Müller (Klarinette), Sonja Lena Schmid (Violoncello), Ninon Gloger (Klavier), Felix Kroll (Akkordeon) und Jonathan Shapiro (Schlagzeug).

Do - 00:00 Uhr
01.09.16




The festival will consist of a total of eight concerts, two of which will be lunchtime “loudspeaker concerts” in the new studios at the Hamburg University of Applied Sciences at the Finkenau Campus. An international Call for Sonic Works will provide our jury with a pool of works to choose from, to be exhibited at the first of these lunchtime concerts. The second lunchtime concert will be curated by German Society for Electroacoustic Music (DEGEM), whose annual assembly will take place at the same time in Hamburg.

The evening concerts on Wednesday, Thursday and Friday are dedicated to ensemble works. The first is a portrait concert of the works of Alexander Schubert performed by Decoder-Ensemble, who is one of their founding members. Thursday will present another opportunity to hear selected music chosen through the call for sonic works; these are to be performed by the Radar-Ensemble. Finally, the concert on Friday will be dedicated to the music of our John Chowning, who will curate the concert himself.

Depending on the technical and conceptual nature of works, they will be performed either by TonArt Ensemble (for improvised music) and Radar Ensemble (for notated scores).

Fr - 19:00 Uhr
30.09.16

Kunst am Kai
Schuppen C
Willy-Brandt-Allee 21

www.kunst-am-kai.de

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HEIMAT ist in den Medien gerade ein vieldiskutierter Begriff. Viele Menschen, vor allem aus dem arabischen Raum und Nordafrika, sind zur Zeit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Sie kommen mit der Hoffnung zu uns nach Deutschland, sich hier ein neues Leben aufbauen zu können, eine neue Heimat zu finden.

Doch was bedeutet „Heimat“ eigentlich? Bezeichnet der Begriff „nur“ ein Land, eine geografische Region, einen Ort oder kann Heimat auch Familie sein oder ein bestimmter Personenkreis, eine Sprache, ein Dialekt, Musik oder eine bestimmte Musikrichtung?

Die Ensembles REFLEXION K und RADAR spüren dieser Frage nach und begeben sich damit auch selbst auf die Suche nach einer neuen Heimat. Zukünftig werden sie vereint in einem Ensemble unter dem Namen REFLEXION K agieren, miteinander in die Abenteuer der zeitgenössischen Musik eintauchen und das Publikum, nicht nur in ihren Konzertreihen „Neue Musik Eckernförde“ und „Klangrauschen Lübeck“, mit neuen und neuesten Klängen und Klangkonzepten inspirieren.

Mit Neue Heimat präsentiert REFLEXION K ein Programm, das sich mit dem Zerbrechen von Stabilität, mit Flucht, mit am Rand stehen und mit der Flüchtigkeit von Existenz beschäftigt. Dabei werden Werke von Gérard Grisey und Georg Friedrich Haas zu hören sein, eine deutsche Erstaufführung des Mailänder Komponisten Emiliano Turazzi und die Uraufführung einer neuen Komposition von Lars Opfermann aus der Kompositionsklasse von Prof. Dieter Mack an der MHS Lübeck, sowie „An den Rändern des Maßes“ von Gerald Eckert, für dessen Ersteinspielung bei mode records (New York) REFLEXION K gerade für die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik nominiert worden ist.

Sa - 20:00 Uhr
01.10.16

Nicolaikirche
Eckernförde
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HEIMAT ist in den Medien gerade ein vieldiskutierter Begriff. Viele Menschen, vor allem aus dem arabischen Raum und Nordafrika, sind zur Zeit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Sie kommen mit der Hoffnung zu uns nach Deutschland, sich hier ein neues Leben aufbauen zu können, eine neue Heimat zu finden.

Doch was bedeutet „Heimat“ eigentlich? Bezeichnet der Begriff „nur“ ein Land, eine geografische Region, einen Ort oder kann Heimat auch Familie sein oder ein bestimmter Personenkreis, eine Sprache, ein Dialekt, Musik oder eine bestimmte Musikrichtung?

Die Ensembles REFLEXION K und RADAR spüren dieser Frage nach und begeben sich damit auch selbst auf die Suche nach einer neuen Heimat. Zukünftig werden sie vereint in einem Ensemble unter dem Namen REFLEXION K agieren, miteinander in die Abenteuer der zeitgenössischen Musik eintauchen und das Publikum, nicht nur in ihren Konzertreihen „Neue Musik Eckernförde“ und „Klangrauschen Lübeck“, mit neuen und neuesten Klängen und Klangkonzepten inspirieren.

Mit Neue Heimat präsentiert REFLEXION K ein Programm, das sich mit dem Zerbrechen von Stabilität, mit Flucht, mit am Rand stehen und mit der Flüchtigkeit von Existenz beschäftigt. Dabei werden Werke von Gérard Grisey und Georg Friedrich Haas zu hören sein, eine deutsche Erstaufführung des Mailänder Komponisten Emiliano Turazzi und die Uraufführung einer neuen Komposition von Lars Opfermann aus der Kompositionsklasse von Prof. Dieter Mack an der MHS Lübeck, sowie „An den Rändern des Maßes“ von Gerald Eckert, für dessen Ersteinspielung bei mode records (New York) REFLEXION K gerade für die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik nominiert worden ist.