2022

Mo - 20:00 Uhr
27.06.22

->Karten online bestellen

Hafenschuppen C
Lübeck

HIAS
www.klangrauschen.com


Ein Songzyklus mit Musik von Gordon Kampe und Videos von Simon Janssen Künstlerische Gesamtleitung: Lutz Rademacher

Songs, Arien, Duette und Intermezzi beleuchten Aspekte der Liebe: Zu fernen und nahen Geliebten, zur Natur, zu Gott und nicht zuletzt zur Musik. Der Komponist Gordon Kampe hat als Inspiration für seine Musik Liebesgedichte aus der Barockzeit gewählt, die in ihrem Sprachrhythmus fast schon Gesang sind. Dabei geht es in den Texten oft nur vordergründig um Liebe – Die Verse des wohl berühmtesten Dichters des 17. Jahrhunderts, Andreas Gryphius, der die Zerstörung seiner Heimatstadt im Dreißigjährigen Krieg erleben musste, erzählen zwischen den Zeilen immer auch vom Tod. Zerbrechlich ist das Glück und selten von Dauer, dünn der Firniss der Zivilisation, zumal in Kriegszeiten. Der Videokünstler Simon Janssen zeigt dagegen die flüchtige Unbeschwertheit eines profanen Augenblicks: Die Mitwirkenden beim abendlichen Feiern, gemeinsames Essen, Trinken, Reden. Dazu geben die Beteiligten in Gesprächen Auskunft über ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Liebe zur (Neuen) Musik. Als künstlerischer Fellow 2021/22 hat der Dirigent Lutz Rademacher diesen Songzyklus mit Gordon Kampe entwickelt und mit den Musiker:innen erarbeitet.

Ensemble RADAR
Daniel Gloger – Countertenor
Lini Gong – Sopran
Lutz Rademacher – musikalische Leitung


Sa - 20:00 Uhr
25.06.22

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Halle 424
Hamburg

HIAS
www.klangrauschen.com


Ein Songzyklus mit Musik von Gordon Kampe und Videos von Simon Janssen Künstlerische Gesamtleitung: Lutz Rademacher

Songs, Arien, Duette und Intermezzi beleuchten Aspekte der Liebe: Zu fernen und nahen Geliebten, zur Natur, zu Gott und nicht zuletzt zur Musik. Der Komponist Gordon Kampe hat als Inspiration für seine Musik Liebesgedichte aus der Barockzeit gewählt, die in ihrem Sprachrhythmus fast schon Gesang sind. Dabei geht es in den Texten oft nur vordergründig um Liebe – Die Verse des wohl berühmtesten Dichters des 17. Jahrhunderts, Andreas Gryphius, der die Zerstörung seiner Heimatstadt im Dreißigjährigen Krieg erleben musste, erzählen zwischen den Zeilen immer auch vom Tod. Zerbrechlich ist das Glück und selten von Dauer, dünn der Firniss der Zivilisation, zumal in Kriegszeiten. Der Videokünstler Simon Janssen zeigt dagegen die flüchtige Unbeschwertheit eines profanen Augenblicks: Die Mitwirkenden beim abendlichen Feiern, gemeinsames Essen, Trinken, Reden. Dazu geben die Beteiligten in Gesprächen Auskunft über ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Liebe zur (Neuen) Musik. Als künstlerischer Fellow 2021/22 hat der Dirigent Lutz Rademacher diesen Songzyklus mit Gordon Kampe entwickelt und mit den Musiker:innen erarbeitet.

Ensemble RADAR
Daniel Gloger – Countertenor
Lini Gong – Sopran
Lutz Rademacher – musikalische Leitung


Sa - 20:00 Uhr
07.05.22

Haus Eden
Königstr. 25
23552 Lübeck
www.klangrauschen.com


< .komm.plüh.ti.er > thematisiert den Computer als Arbeitsgerät, Schreib-, Rechen-, Kontroll- und Klangsynthesemaschine, Live-Elektronik-Steuerer, Klangarchiv, virtuoses Instrument, künstliche Intelligenz, Sicherheitsleck. An diesem Abend musizieren der Computer und seine Klänge gemeinsam mit einem Instrumentalensemble aus Saxophon, Akkordeon, E-Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Dabei erklingen als Rahmen fixierte komponierte Stücke von Sascha Lino Lemke, von denen das Anfangsstück eine ironisch nostalgische Archäologie alter Computerklänge betreibt, die sich im Laufe des Stücks immer mehr in Musik verwandeln, und das Schlussstück - eine Art Abgesang in Anspielung auf das Abschalten des Computers HAL in Kubricks „2001" - das Ausschalten der elektronischen Maschinerie versucht.
Unterbrochen werden diese Musiken durch werbeähnliche Unterbrechungen und Vertonungen von SPAM-Mail.
In der Pause des Abends lädt die Installation < .komm.plüh.ti.er > #2: h0m3, sm@rt h0m3. B1nary Study ein, sich in das Geflecht von computergesteuerten Haushaltsgeräten, Mikrofonen und Kameras zu begeben, die wiederum elektronisch überwacht und transformiert werden.
Zwischen diesen drei Beiträgen werden wird vom RADAR-Ensemble improvisatorisch erarbeitete Ensemblestücke zu hören sein, die von der Computerthematik im Allgemeinen oder den dazu komponierten Werken Lemkes im Besonderen inspiriert sind.


Fr - 20:00 Uhr
06.05.22


< .komm.plüh.ti.er > thematisiert den Computer als Arbeitsgerät, Schreib-, Rechen-, Kontroll- und Klangsynthesemaschine, Live-Elektronik-Steuerer, Klangarchiv, virtuoses Instrument, künstliche Intelligenz, Sicherheitsleck. An diesem Abend musizieren der Computer und seine Klänge gemeinsam mit einem Instrumentalensemble aus Saxophon, Akkordeon, E-Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Dabei erklingen als Rahmen fixierte komponierte Stücke von Sascha Lino Lemke, von denen das Anfangsstück eine ironisch nostalgische Archäologie alter Computerklänge betreibt, die sich im Laufe des Stücks immer mehr in Musik verwandeln, und das Schlussstück - eine Art Abgesang in Anspielung auf das Abschalten des Computers HAL in Kubricks „2001" - das Ausschalten der elektronischen Maschinerie versucht.
Unterbrochen werden diese Musiken durch werbeähnliche Unterbrechungen und Vertonungen von SPAM-Mail.
In der Pause des Abends lädt die Installation < .komm.plüh.ti.er > #2: h0m3, sm@rt h0m3. B1nary Study ein, sich in das Geflecht von computergesteuerten Haushaltsgeräten, Mikrofonen und Kameras zu begeben, die wiederum elektronisch überwacht und transformiert werden.
Zwischen diesen drei Beiträgen werden wird vom RADAR-Ensemble improvisatorisch erarbeitete Ensemblestücke zu hören sein, die von der Computerthematik im Allgemeinen oder den dazu komponierten Werken Lemkes im Besonderen inspiriert sind.